Am späten Vormittag traf ich meine Eltern am Eingang des Marktes an der Rambla. Auch wenn nach 10 Uhr die Preise auf dem Markt steigen und somit die Küchenchefs und barcelonesischen Hausmütterchen schon wieder von dannen gezogen waren, sollte es ein toller Marktbesuch werden. Der Duft des aushängenden Schinkens, der Meeresfrüchte und der bunten Obststände konnte Mutti und Vati erwartungsgemäß beeindrucken. Nachdem die Runde über den schönsten Markt der Stadt absolviert war, beschlossen wir eine der uns von Vatis Reiseführer nahegelegten Markt-Imbisse für eine Mahlzeit aufzusuchen. Mitten im munteren Einkaufsgeschehen ergatterten wir drei Plätze direkt am Tresen einer der am besten besuchten Verzehrstellen. Vor unseren Augen bereitete der charmante Koch den frisch gefangenen Oktopus, Stabmuscheln und Gambas mit einer einzigartigen Knoblauch-Kräuter-Sauße zu. Bei einem Glas Wein genossen wir den Tumult und das mehr als empfehlenswerte Essen mitten in der Markthalle.
Danach zogen wir dann jedoch eine etwas ruhigere Umgebung vor. Gut, dass der im "schwatten Büdel" stets mitgeführte Reiseführer den perfekten Marco-Polo-Insider-Tipp für uns bereithielt: Direkt hinter dem Markt befindet sich ein antikes Krankenhaus (in welchem übrigens der hier schon öfter erwähnte Gaudí seinen Verletzungen erlag, nachdem er von einer Straßenbahn erfasst wurde), deren klösterlich anmutender Innenhof für Besucher frei zugänglich ist und mit einem netten Café auf uns wartete. Nachdem wir die Idylle mitten im Stadtzentrum aufgesogen hatten, schlenderten wir durch die Gassen des Raval zum Mercat von Sant Antoni, wo noch ein paar Leckrigkeiten erstanden wurden.
Diese verzehrten wir dann bei schönstem Wetter auf meiner Dachterrasse, bevor es zu Fuß wieder Richtung Rambla ging. Dabei kamen wir zunächst am MACBA vorbei, gingen dann über die am Wochenende wieder mit Schaustellern überhäufte Rambla und frönten dann ein wenig dem Schaufenstershopping. Handfeste Ergebnisse gab es natürlich trotzdem, denn wie es sich gehört, wurde als Andenken eine Barca-Flagge erstanden, die sicherlich bald (spätestens Samstag um 20 Uhr bitte) am Soltauer Fahnenmast gehisst wird.
Zum Essen machten wir uns heute etwas zeitiger auf als am Vortag, denn in der schon am Freitag erspähten Tappas-Bar am Hafen waren die Plätze rar.
Von großartiger Bedienung und mit bester Sicht auf die Brat-und Frittierstelle aßen wir uns an Thunfischbällchen, Käsekugeln, Sardinen, Calamares, Pimientos und Schokoladenkuchen königlich satt.
Die Flasche Cava dazu sorgte dabei für die nötige Zungenlockerung für angeregte Gespräche.
Danach ging ich noch mal kurz zurück in meine Wohnung, um die erfreuliche Kunde des erneuten Fortuna-Siegs zu beziehen und den Koffertausch (@Taito: Die Sachen dürften jetzt heil nach Wietzendorf kommen) einzuleiten.
Den weiteren Abend verbrachten wir dann bei verhältnismäßig lauem Oktoberwetter auf der elterlichen Dachterrasse. Die zahlreichen Halloweenveranstaltungen in der Stadt stellten nach dem lauflastigen Tag wohl kein ansprechendes Programm dar.
Stattdessen wurde eine eher kritische Haltung zu den Feierlichkeiten vor Allerheiligen an den Tag gelegt:
Der Ursprung von Halloween ist bei den keltischen Druiden aus Irland zu finden.
Die keltischen Druiden feierten das Neujahr am 31. Oktober, das so genannte "Samhain"-Fest.
Man glaubte, das an diesem Datum ungeheure Energien freigesetzt und gewaltige Begegnungen mit dem Totenreich sich ereigneten, da der Gott des Todes auf die Erde kam, um die Seelen der Toten einzusammeln. Dazu kam die Angst, wenn diese Toten-Geister den Weg nicht finden würden, diese ihr Unwesen unter den Lebenden treiben würden. Um diesem zu entgehen, wurden sogar Menschenopfer dargebracht.
Auch der Brauch der kleinen Kinder, die bei Halloween von Tür zu Tür gehen und "Trick or Treat" rufen, geht auf die Druiden zurück. Diese gingen damals genauso von Schloß zu Schloß. Die Zeche, die das Schloß zu zahlen hatte, war ein Kind für ein Menschenopfer frei zu geben.
Gefiehl dieser "Treat" den Druiden, ließen sie ausgehöhlte Rübe mit brennenden Kerzen aus menschlichem Fett zurück, um die im Hause lebenden Menschen in dieser Nacht vor einem Tod durch Dämonengewalt zu schützen.
Wurde die Forderung der Druiden nicht erfüllt, kam "Trick" dran: Ein Hexagramm wurde an die Haustür gemalt um den Dämonen als Zeichen zu dienen und das Haus regelrecht zu verfluchen..
Die Druiden brachten das Opfer brutal ihrem Gott dar: Kernos, dem Gott der Toten (Satan).
Den weiteren Abend verbrachten wir dann bei verhältnismäßig lauem Oktoberwetter auf der elterlichen Dachterrasse. Die zahlreichen Halloweenveranstaltungen in der Stadt stellten nach dem lauflastigen Tag wohl kein ansprechendes Programm dar.
Stattdessen wurde eine eher kritische Haltung zu den Feierlichkeiten vor Allerheiligen an den Tag gelegt:
Der Ursprung von Halloween ist bei den keltischen Druiden aus Irland zu finden.
Die keltischen Druiden feierten das Neujahr am 31. Oktober, das so genannte "Samhain"-Fest.
Man glaubte, das an diesem Datum ungeheure Energien freigesetzt und gewaltige Begegnungen mit dem Totenreich sich ereigneten, da der Gott des Todes auf die Erde kam, um die Seelen der Toten einzusammeln. Dazu kam die Angst, wenn diese Toten-Geister den Weg nicht finden würden, diese ihr Unwesen unter den Lebenden treiben würden. Um diesem zu entgehen, wurden sogar Menschenopfer dargebracht.
Auch der Brauch der kleinen Kinder, die bei Halloween von Tür zu Tür gehen und "Trick or Treat" rufen, geht auf die Druiden zurück. Diese gingen damals genauso von Schloß zu Schloß. Die Zeche, die das Schloß zu zahlen hatte, war ein Kind für ein Menschenopfer frei zu geben.
Gefiehl dieser "Treat" den Druiden, ließen sie ausgehöhlte Rübe mit brennenden Kerzen aus menschlichem Fett zurück, um die im Hause lebenden Menschen in dieser Nacht vor einem Tod durch Dämonengewalt zu schützen.
Wurde die Forderung der Druiden nicht erfüllt, kam "Trick" dran: Ein Hexagramm wurde an die Haustür gemalt um den Dämonen als Zeichen zu dienen und das Haus regelrecht zu verfluchen..
Die Druiden brachten das Opfer brutal ihrem Gott dar: Kernos, dem Gott der Toten (Satan).
Ist es da nicht ein wenig fragwürdig, dass gerade Kinder, die im Ursprung das einzuholende Opfer darstellten, fröhlich durch die Nachbarschaft ziehen und unter der Halloweenflagge Süßigkeiten fordern?
Man weiß es nicht, aber ich war interessiert, diese mir bis dahin unbekannte Hintergrundgeschichte über diesen "Feier"tag von regelmäßigen Böhme-Zeitungs-Lesern erzählen zu lassen.
Freu dich, du lernst immer was dazu!

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