Beim Warten am Köln/Bonner Flughafen und einer letzten Stärkung bei Burger King überkamen mich dann doch zweifelnde Gedanken, ob meine (für mich doch eher untypische) spontane Planung mich nicht am Ende doch im Stich lassen würde - keine Wohnung zu haben und nur mit einem Koffer als verbliebenes Hab und Gut ausgestattet zu sein gab mir irgendwie ein mulmiges Gefühl. Zwar hatte ich mir für den Anfang dank Handballfreundin Andrea und Soltau-Connection Taito mehrere gute Anlaufstellen gesichert, aber ob das alles so klappen sollte? Ich weiß ja nicht. Aber gut, nun kann man eh nichts mehr ändern und die Zeiten der nicht-alles-bis-ins-letzte-Detail-abgesichert-haben müssenden Wiebke sind vorbei...Wird schon klappen!
Nachdem mein Flug leider erst mit 45 Minuten Verspätung in Köln los fliegen konnte (technische Probleme erforderten eine Wanderung zu einem anderen Gate durch den kompletten Flughafen zu einer Ersatzmaschine - Glückwunsch Germanwings, aus Protest werde ich keine Souvenirs im Flugzeug kaufen -was ich sonst sicherlich getan hätte :-D), waren die vorher ausgetüftelten Zugverbindungen nach Vilanova zu meiner ersten Schlafgelegenheit leider nicht mehr brauchbar und die erste unüberwindbare Hürde (natürlich nachdem ich am BCN- Flughafen erst mühselig die Gepäckausgabe und dann die Renfe-Station finden musste) wurde das Fahrplanlesen – doch ein paar hilflose Blicke und mein riesiger Koffer verhalfen mir dann zu bereitwilliger Auskunft eines gelben Männchens der Bahngesellschaft und dann saß ich auch schon im (Gott sei Dank klimatisierten) Zug, der mich 2,80€ und 35 Minuten später am Bahnhof von Vilanova absetzte. Dort wurde ich schon sehnlichst von Andrea und ihrer Zwillingsschwester Alex erwartet, die mir dann halfen mein Gepäck über die Rambla (nicht zu verwechseln mit DER Rambla in BCN) zur versprochenen Unterkunft zu schaffen. Dort angekommen wurde ich dann noch kurz von meinem Gastgeber Xavi begrüßt und mit eiskaltem Wasser sowie einem überdimensionalen Schlafsofa ausgestattet, bevor dieser sich dann schlafen legen musste, da als Bäcker der Wecker bekanntlich schon vor vier Uhr morgens klingelt.
Nach einem kurzen gescheiterten Versuch den besorgten Erzeugern kostengünstige Nachricht über die sichere Ankunft des Nesthäkchens zukommen zu lassen

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