Nur eine Fußminute von meiner Wohnung entfernt sollte es heute in der Jazz-Bar "Jazz-Si" ansprechende Open-Stage Auftritte zu verfolgen geben. Mit Hendrik, Alex und Daniela verabredete ich mich, diesem Spektakel beizuwohnen.
In der Bar, die kaum größer als mein Zimmer war, dadurch aber einen unglaublich familiären Charme versprühte, schunkelten wir dicht aneinander gedrängt zu spanischer Alternative-Musik, bevor wir uns zu Fuß weiter Richtung Norden arbeiteten.
Die Lokalität, in der wir uns daraufhin niederließen, war bis auf unseren Tisch völlig unbesetzt, was uns jedoch königliche Fürsorge vom Wirt einbrachte. Mojitos und nicht enden wollender Nachschub an Popcorn begünstigte die gute Stimmung. Darüber hinaus machte sich dann ein Gitarrenzupfer daran, uns mit Liedern aus den verschiedensten Genres zu beglücken. Sein Spielen - oder unser schonungsloses Mitsingen - lockte immer mehr Besucher in die Bar und sorgte für ein ausgelassenes Ambiente.
Später sollten wir feststellen, dass "unser" Gitarrist offenbar nur der Vor-Act war, denn als fast jeder Tisch besetzt war, wurde er von einem noch viel versierteren Spieler abgelöst, der uns daraufhin mit spanischem Liedgut zum musizieren einlud. Rasselnderweise (mit mit Nudeln gefüllten Cola-Dosen) begleiteten wir die guitarra espanola und freuten uns bis in die Morgenstunden über diesen gelungenen Abend.
Freu dich - die auswendig gelernten Lieder aus dem Spanischunterricht können eben doch Nutzen stiften!

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