Samstag, 12. Dezember 2009

Taxi Taxi

Mittwoch, 18.11.:
Ich hatte mich morgens schon nicht besonders fit gefühlt, doch nach einem langen Schläfchen dachte ich mir, dass eine ausgiebige Nahrungsaufnahme einer Verbesserung meines Befindens sicherlich zuträglich wäre. Und wo ginge das besser als in der Champagneria? So machte ich mich also auf und stieß am Ort, wo Öl und Cava fließen auf die bewährten Gesichter sowie auf den wiederholten Damenbesuch von Alex' Freundin.
Aber selbst der Käsekuchen mochte mir am heutigen Tag nicht recht schmecken - und DAS war für mich das Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung war :-D
Und deshalb musste ich beschließen, mich auszuklinken und schnellstmöglich wieder ins heimische Bettchen zu verschwinden.
Das schnellstmögliche war dann das Taxi und ich konnte ein weiteres Häkchen auf der Premierenliste machen. Das erste Mal fuhr ließ ich mich in einem der schwarz-gelben Autos durch Barcelona kutschieren und wurde Zeuge der täglichen Rush-Hour. Die ledernen Sitze, astronautisch moderne Anschnallgurte sowie die bisher nie erlebte Soundanlage im Fahrzeug passten allerdings weniger zum dazugehörigen Fahrer. Der erinnerte nämlich mit Karohemd, zerschlissener Jeans, rauer Stimme und langen Haaren eher an einen Andy Zenke in jungen Jahren, jedoch verpasste er der Taxifahrt eine persönliche Note und konnte mir vor Augen führen, dass mein Vokabular in Catalán durchaus noch ausbaufähig ist.
Das Bett sollte ich dann aber leider die nächsten 5 Tage nicht mehr verlassen. Doll krank verschlief ich das gesamte Wochenende, ließ mich ab und zu fürsorglich mit Tee und Zwieback versorgen und beruhigte meine Mitbewohner mit fundierten Googlerecherchen, dass ich nicht an der "Grippe A" erkrankt war.
Freu dich, auf Regen folgt ja bekanntlich immer wieder Sonne!

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