Freitag, 9. Oktober 2009

Fleißig

Dienstag, 06.10.:
Wie ich es bereits erwartet hatte, wachte ich mit leichtem Muskelkater auf. Dafür aber umso früher, da ich ja bereits so zeitig ins Bett gegangen war. Ein Anlass für mich, diesen Tag mal ein wenig intensiver der UNI zu widmen und den Vormittag bis Vorlesungsbeginn in der Bibliothek zu verbringen, um ein weiteres Kapitel im 1000-seitigen Buch zu lesen, das die Prüfungsinhalte des Fachs Managing Services enthält. Das Buch für 60 $ und wahrscheinlich Versandkosten in ähnlicher Höhe zu kaufen, dafür ist mein Budget nicht kalkuliert.
Um halb Neun am Campus musste ich dann feststellen, dass in Spanien die Würmer wohl die frühen Vögel am langen Arm verrecken lassen, denn die Bibliothekstüren waren noch verschlossen. Sie blieben es auch noch ein ganzes Weilchen und ich hatte schon den zweiten Kaffee getrunken, bis eine "Dame" (die Anführungszeichen hat sie sich durch die Hausschuhe, die sie trug, verdient) mit Thermoskanne angeschlurft kam und mir 20 Minuten später als es die offiziellen Öffnungszeiten versprachen, Zugang zur gewünschten Literatur gewährte.
Dass analog zur Unterrichtssprache auch die Bücher auf englisch gehalten sind, führte dann dazu, dass ich nach knapp 2 Stunden leider erst 15 Seiten durchgearbeitet hatte und ich beschließen musste, auch den Abend im Bibliothekskabuff des Sarría-Campus zu verbringen. Zur zweiten Phase gesellten sich dann auch Franky und Robert und wir lasenmehr oder weniger wie Hühner in der Legebatterie abgeschottet nebeneinander unsere Kapitel.
Dass Robert ohne morgendliches universitäres Engagement 2 Stunden später genauso weit gekommen war, wie ich, war nicht weiter tragisch, da wir so zumindest alle gemeinsam den Heimweg antraten.
Freu dich, Jorge - sonst fällt mir niemand ein, den diese Beschäftigung heute erfreut hätte ;-)

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