Montag, 19. Oktober 2009

Gourmetverdächtig

Sonntag, 18.10.:
Nachdem ich heute das erste Mal (abgesehen von meiner schlimmen Erkrankung von vor einigen Wochen) frierenderweise aufwachte, war es Zeit, den sich in nur einer Woche um fast 10 Grad abgekühlten Temperaturen Tribut zu zollen und die Daunendecke aus dem an dieser Stelle verstauten Koffer zu holen. Naja, 18 sonnige Grad sind aber ein deutlich angenehmeres Herbstwetter als das aus Deutschland gewohnte Eiskratz-Morgen-Wetter, also will ich mich nicht beklagen.
Beim Joggen war der frische Wind um die Nase dann nämlich schon wieder ein willkommener Erfrischungsfaktor!
Der Fokus meiner Aktivitäten war jedoch heute auf die am Montag zu präsentierende Gruppenarbeit zu legen und so machte ich mich nach der Erfüllung meiner Küchenputzpflicht mit dem Fahrrad auf zu meinen Gruppenmitgliedern - Überraschung: Alex, Hendrik, Stefan und Robert.
Enthusiastisch arbeiteten wir an der Machbarkeitsstudie für unsere Business-Idee im Fach Entrepreneurship.
Belohnend für viele Stunden der akribischen Recherche kochte Stefan am heutigen Tag mal wieder ein richtiges Sonntagsessen. Im Ofen gegarte Lachsstreifen mit Nudeln und einer prächtigen Champagnersauce waren für unser aller Gaumen eine wahre Freude und es wunderte keinen, dass selbst die großen Mengen am Ende restlos verputzt waren. Ich muss schon sagen, kochen können "meine Jungs" ;-)
Danach setzten wir uns aber wieder an die Arbeit und diskutierten unsere Ideen aus. Besonders beim Design unseres Firmenlogos konnte ich meine Ideen verwirklichen lassen (obwohl ich mich nicht gerade beliebt dadurch gemacht hatte, bis zur Fertigstellung zu warten und erst dann mit meinen bahnbrechenden Vorschlägen hinterm Ofen hervorzukommen...) Den Anblick, wie wir einander gegenüber alle mit aufgeklappten Laptops und rauchenden Köpfen an unserem Projekt arbeiten, hätte man für die Amis aus unserem Kurs als Paradebeispiel motivierter Task-Erfüllung eigentlich mal abfotografieren sollen.
Nachdem ich vor gänzlicher Beendigung den Heimweg antreten mussten (böse böse Fahrpläne), fiel ich nach einem sehr produktiven Tag müde ins Bett.
Freu dich Barcelona - dich erwartet eine Experiencia Unica!

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