Montag, 21.09.:
Müde bin ich, geh zur Ruh...mit diesem Gefühl wachte ich am Morgen auf, nachdem ich leider des Öfteren in der vergangenen Nacht von bösen Hustenattacken geweckt worden war.
Aber es half ja nichts, der Vorlesungsbeginn nahte und so machte ich mich auf den Weg zum Campus. Kurz nach Ankunft bei einem kleinen Guten-Morgen-Plausch merkte ich, dass auch meine Stimme sich zu gestern deutlich verändert hatte. Nur noch ein Knattern brachten meine Stimmbänder hervor und es grauste mir, den sonnigen Innenhof Richtung kalten Hörsaal zu verlassen.
Nach einer Stunde, in der ich lediglich mehrmals den Satz "You know, this is the idea!" in Verbindung mit einem vielsagenden Blick des Dozenten vernehmen konnte, aber in Wirklichkeit keine Ahnung hatte worum es ging, schlief ich doch tatsächlich in der kurzen Pause mit dem Kopf auf dem Pult ein. Das war das Zeichen, dass es wohl zwecklos war, weiter zu versuchen, der Vorlesung zu folgen und ich beschloss, nach Haus zu gehen.
Ein kurzer Zwischenstopp beim Supermarkt, bei dem ich Kräuterbonbons, Taschentücher und Pfefferminztee besorgte, war das Einzige, was noch zu erledigen war. Nachdem ich dann aber die abertausenden Treppenstufen zur Wohnung bezwungen hatte, war ich so geschafft, dass nichts von meinen Heilmitteln mehr zum Einsatz kommen konnte, sondern ich für die nächsten sechs Stunden einfach nur schlafen musste.
Danach lutschte ich ein paar Bonbons, wechselte meine durchgeschwitzte Bettwäsche und stellte fest, dass die von mir erstandenen Taschentücher Eukalyptus-Aroma versrprühten, was meine Nase nur noch mehr zum Laufen anregte.
Ganz Prima, offenbar sind die Klimaanlagen hier nicht besonders förderlich für mein physisches Wohlbefinden - Ich bin erkältet :-(
Heut freu ich mich nicht! So!
PS: Ich neige teilweise zu Übertreibungen, ein lebensgefährlicher Status meiner Erkrankung ist zur Beruhigung meiner Leserschaft noch nicht abzusehen, Bemitleidungen und Gute-Besserungs-Wünsche nehme ich aber natürlich trotzdem herzlich gern entgegen :-)
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